KI-Kompetenz-Pflichtschulung für Arztpraxen, MVZ und Praxisnetze:
Ihre Praxis jetzt sicher auf KI in der Patientenversorgung vorbereiten
Praxisnahe Online-Fortbildung für Ärzt:innen, Praxisleitungen und Praxisteams – mit Teilnahmezertifikat und Schulungshandbuch für die strukturierte Umsetzung der KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 EU-KI-Verordnung.
Auch relevant, wenn Ihre Praxis heute erst wenig KI nutzt
Schon Spracherkennung, Terminbots, Telemonitoring, digitale Ersteinschätzung oder herstellerintegrierte Assistenzfunktionen können dazu führen, dass KI-Kompetenz in der Praxis relevant wird.
Art. 4 der EU-KI-Verordnung gilt bereits und verlangt von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen Maßnahmen für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz der Personen, die mit Betrieb oder Nutzung befasst sind.
Wer heute die Grundlagen sauber aufsetzt, kann KI später sicherer, strukturierter und wirtschaftlich sinnvoller in die Patientenversorgung integrieren.
Speziell für die ambulante Versorgung entwickelt
Kein allgemeines KI-Seminar, sondern gezielt für Haus- und fachärztliche Praxen, MVZ und Praxisnetze konzipiert – mit Fokus auf reale Abläufe in Patientenkommunikation, Diagnostik, Triage, Dokumentation, Delegation, Human Oversight und Qualitätsmanagement.
Für wen die Schulung relevant ist
Die Schulung richtet sich an ambulante Einrichtungen, die KI bereits nutzen, neue Tools prüfen oder sich frühzeitig sauber vorbereiten möchten. Besonders relevant ist sie für Praxen und MVZ, die nicht erst reagieren wollen, wenn Herstellerfunktionen, Datenschutzfragen oder Haftungsthemen bereits mitten im Betrieb angekommen sind.
Geeignet für
- Hausarztpraxen und fachärztliche Praxen
- Medizinische Versorgungszentren
- Praxisnetze und standortübergreifende Versorgungsstrukturen
Sinnvoll für
- Praxisinhaber:innen, Geschäftsführer:innen und ärztliche Leitungen
- Ärzt:innen und Weiterbildungsassistent:innen
- Praxismanagement, leitende MFA/ZFA und QM-Verantwortliche
- MFA / ZFA, Telefonteam und organisatorische Mitarbeitende
Was Sie konkret lernen
Die Schulung vermittelt kein abstraktes Technikwissen, sondern praxistaugliches Entscheidungs- und Umsetzungswissen für die ambulante Versorgung: Im Mittelpunkt steht, was KI-Kompetenz (AI Literacy) im Sinne des Gesetzgebers konkret für Haus- und Fachärzt:innen bedeutet – nämlich Fähigkeiten, Wissen und Verständnis für eine informierte Nutzung von KI-Systemen sowie ein geschärftes Bewusstsein für Chancen, Risiken und mögliche Schäden.
Die Inhalte greifen die zentralen Forderungen der aktuellen Stellungnahme der Bundesärztekammer "Von ärztlicher Kunst mit Künstlicher Intelligenz" (2025) und der Zentralen Ethikkommission (ZEKO) auf und beinhalten einen Review aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu systemimmanenten Risiken von Clinical Decision Support Systems (CDSS) inklusive bildgebender KI – mit besonderem Fokus auf Anwendungen zur Diagnostik- und Therapieunterstützung, die zugleich die Konformitätsanforderungen der Medical Device Regulation (MDR) und der KI Verordnung erfüllen müssen.
Inhalte
- KI-Grundlagen für die ambulante Medizin – verständlich und ohne Informatikvorwissen
- Risikokategorien der EU-KI-Verordnung im Praxiskontext (inkl. praktischer Beispiele)
- Betreiberpflichten, Human Oversight und Monitoring in der Praxisorganisation
- Einordnung typischer Praxis-KI wie Spracherkennung, Terminbots, CDSS und Telemonitoring
- SOP "KI-Einsatz am Patienten" für Verantwortlichkeiten, Prüfschritte und Eskalationswege
- Umgang mit Patient:innen, die mit KI-generierten Diagnosen oder Therapieempfehlungen in die Praxis kommen
- Datenschutz- und IT-Sicherheitsfragen bei Cloud-KI, LLMs und digitalen Praxisprozessen
FAQ - Häufige Fragen aus Praxen und MVZ
Gilt Art. 4 AI Act auch, wenn wir nur Spracherkennung und Terminbots einsetzen?
Ja, potenziell. Art. 4 verlangt von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen Maßnahmen für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz der Personen, die mit Betrieb oder Nutzung befasst sind.
Das betrifft nicht nur "spektakuläre" Hochrisiko-Anwendungen, sondern kann – abhängig vom Einsatzkontext und Risikoprofil – auch organisatorische oder scheinbar "unkritische" Systeme wie Spracherkennung, Terminbots oder einfache Assistenzfunktionen einschließen.
Gerade weil diese Anwendungen häufig unauffällig in den Praxisalltag eingebettet sind, ist es wichtig, dass Praxisleitung, Ärzt:innen und Team verstehen, wie die Systeme funktionieren, wo ihre Grenzen liegen und wie Ergebnisse eingeordnet und gegebenenfalls korrigiert werden.
Wir nutzen aktuell kaum KI. Ist die Schulung trotzdem schon sinnvoll?
Ja – gerade dann. Die EU-Kommission betont ausdrücklich, dass Maßnahmen zur KI-Kompetenz an Vorwissen, Erfahrung, Ausbildung und Nutzungskontext angepasst werden sollen; es gibt kein einheitliches Pflichtniveau, sondern ein "ausreichendes" Niveau in Ihrem Kontext.
Für Praxen mit geringem KI-Reifegrad ist die Schulung eine gute Grundlage, um das Thema frühzeitig strukturiert, sicher und zukunftsfähig aufzusetzen: Sie schaffen klare Zuständigkeiten, Human-Oversight-Regeln, Dokumentationsstandards und Entscheidungsgrundlagen, bevor erste oder weitere KI-Anwendungen breit eingeführt werden.
So vermeiden Sie, dass KI "nebenbei" in den Betrieb hineinwächst, ohne dass Risiken, Verantwortlichkeiten und interne Freigaben sauber geregelt sind.
Was ist mit Praxissoftware, die "KI" enthält, ohne dass wir sie aktiv eingeführt haben?
Auch herstellerseitig integrierte KI-Funktionen können relevant sein, wenn sie im Praxisbetrieb verwendet werden – etwa in Befundungssoftware, Praxisverwaltungssystemen, Telemonitoring-Plattformen oder Termin- und Kommunikationsmodulen.
In diesen Fällen sollte die Praxis zumindest verstehen, wofür die Funktion eingesetzt wird, welche Grenzen sie hat, wie Ergebnisse überwacht werden und welche Eskalationswege gelten, wenn KI-Vorschlag und klinische Einschätzung auseinanderfallen.
Die Schulung hilft Ihnen, solche Funktionen systematisch zu identifizieren, einzuordnen und in SOPs, Verantwortlichkeiten und QM-Strukturen abzubilden.
Müssen wir unser Team regelmäßig nachschulen?
Die EU-KI-Verordnung nennt keine starre Standardfrequenz, verlangt aber ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz im jeweiligen Nutzungskontext.
Das bedeutet: Tiefe und Häufigkeit von Schulungen sollten zum Risikoprofil der eingesetzten Systeme und zum Aufgabenprofil der Beteiligten passen.
In der Praxis sind Nachschulungen insbesondere dann sinnvoll, wenn
- neue KI-Tools eingeführt oder Einsatzfelder erweitert werden,
- Hersteller wesentliche Updates ausrollen, die Funktionsumfang oder Risiko verändern, oder
- sich Rollen, Verantwortlichkeiten oder Prozesse in Ihrer Praxis wesentlich ändern.
Die Schulung legt hierfür eine systematische Basis, auf der Sie künftige Auffrischungen und Ergänzungen gezielt aufbauen können – etwa im Rahmen Ihres bestehenden QM-Systems oder Ihrer internen Fortbildungsplanung.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für KI-Kompetenz in Ihrer Praxis
Die Pflicht zur KI-Kompetenz gilt bereits – wie Sie sie praktisch, angemessen und zukunftsorientiert umsetzen, entscheidet über Sicherheit, Effizienz und Handlungsfähigkeit Ihrer Praxis.
Mit dieser Schulung kombinieren Sie rechtliche Anforderungen mit konkreten Werkzeugen für den Alltag: geschulte Teams, klare Zuständigkeiten, gelebte Human Oversight-Regeln und belastbare QM-Unterlagen.
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